montage_topblock_12_fruechte

Warum Ihre Erfahrungen wichtig sind

Der Einfluss von Werbung auf das Gedeihen der Umsätze wird vor allem bei kleineren Unternehmen gern unterschätzt. Dafür gibt es mehrere Gründe:

1.    Es gibt kein richtiges Werbekonzept
2.    Es gibt keine klare Vorstellung über den Werbeetat
3.    Die Verantwortlichen haben Angst vor der Verantwortung

Aus diesem Grund delegieren Firmen Werbung gern in fremde Hände. Wir glauben, dass dabei wichtige Ressourcen verloren gehen und würden Sie gern ermutigen, zunächst unbedingt eigene Schritte zu unternehmen. In Ihren Köpfen steckt unendlich viel Wissen und Erfahrung über den Umgang mit Kunden und die Kommunikation Ihrer Produkte. Ein Konzept von außen würde schon im Ansatz daneben greifen und Missverständnisse hervorrufen.

Hier ein paar Anregungen, welche Punkte Ihr Werbekonzept beinhalten könnte und wie Sie herausfinden, was ein wirkungsvoller Etat wäre.


Das Werbekonzept:

Um ein eigenes kleines Werbekonzept zu schreiben, braucht man keinen Doktortitel. Es genügt gesunder Menschenverstand und ein paar Seiten mit Notizen. Der Inhalt zählt. Man analysiert zunächst die Ressourcen, definiert Ziele und beschreibt Wege, um das Ziel zu erreichen. Hier ein paar Stichpunkte:

1. Werbevorbereitung:
  • Unternehmensanalyse
    Was ist die ursprüngliche Idee des Unternehmens?
    Welche Meilensteine gab es in der Unternehmensgeschichte?
    Was ist das aktuelle Unternehmens- und Führungskonzept?
    SWOT: Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken?
    RESSOURCEN: Sachlich, Finanziell, Personell, Informell?
    Art und Qualität der Produkte?
    Art und Qualität der Distribution?
    Art und Qualität des Services?
    Image und Etablierung am Markt?

  • Marktanalyse
    Marktvolumen und zukünftiges Marktpotenzial (Wachstum?)
    Marktsegmente (Produktgruppen, Kundentypen, Vertriebskanäle)
    Alleinstellungsmerkmale der Produkte (USP)

  • Werbeanalyse
    Überprüfung bestehender Werbemittel nach AIDA:
    Attention (Erregen wir Aufmerksamkeit?)
    Interest (Sind unsere Informationen interessant?)
    Desire (Erzeugen unsere Werbemittel Bedürfnisse?)
    Action (Was führt zum Kaufimpuls?)
2. Zielsetzungen: (realisierbare Ziele)
  • Unternehmensbezogene Ziele
  • Produktbezogene Ziele
  • Verbraucherbezogene Ziele
3. Produktbeschreibung:
  • Zweck des Produktes?
  • Innovation und Know-How?
  • Verschleiß und Lifecycle?
  • Patente und Kopierschutz?
  • rechtliche Verordnungen?
  • Versionierung
4. Budgetierung:

Wie berechnet man den Werbeetat?

  • die Restwertmethode
    (Budget = Was so an Geldern übrig bleibt.)
  • die Fortschreibungsmethode
    (Budget = So viel, wie im letzten Jahr, da lief es doch gut.)
  • das Prozentverfahren
    (Budget = Anteil von Umsatz und Gewinn)
  • die Wettbewerbsmethode
    (Budget = Etwas mehr, als die Konkurrenz aufwendet)
  • die Misch-Methode
    (Budget = Der Mittelwert aus allen Methoden)
  • die Ziel-Mittel-Methode
    (Was kostet uns welches Verkaufsziel?)
5. Zielgruppendefinition:
  • Gruppe A // B // C ?
  • Grundüberzeugungen je Gruppe?
  • Soziale und demografische Merkmale je Gruppe?
  • Psychologische Merkmale je Gruppe?
  • Produktbezogene Ansichten je Gruppe?
  • Distributionsverhalten je Gruppe?
  • Verbrauchs- und Gebrauchsverhalten je Gruppe?
  • Warum gehören die Mitglieder zur Zielgruppe?
6. Durchführung der Werbeaktion:
  • Platzierung bzw. Umfeldbestimmung,
  • Werbeträgerselektion,
  • Leistungskontrolle und
  • Wirkungskontrolle