Als die Bilder laufen lernten
Zu den einfachsten Formen der phasengesteuerten Darstellung von Bewegung gehört die GIF-Animation. Das Grafikaustauschformat GIF (Graphic Interchange Format) wurde ursprünglich als Kompressionsverfahren für das frühe Internet entwickelt.

GIF-Dateien sind Container, welche eine begrenzte Anzahl von Bildern durch zeitlich steuerbare Intervalle abspielen können. Ein großer Vorteil dieser Technologie ist die Tatsache, dass GIF-Dateien von jedem Browser weltweit ohne Installation zusätzlicher Plugins abgespielt werden können. Jedoch bilden GIFs mit jedem Bild eine Vielzahl einzelner Pixel aus einem vorher definierten Farbraum ab. Bei größeren Abbildungen oder zu vielen Frames (Bildern) wird die GIF-Datei daher zu schwer (voluminös) so dass eine noch platzsparendere Technologie wie Flash (vektorbasierte Grafiken) in Betracht gezogen werden sollte.


Animation: Ulrich Stieler

